Dienstag, 15. Oktober 2013

Herbstzauber im Erzgebirge




Hallo hallo,
ja, mich gibt es noch. Auch, wenn es in letzter Zeit hier etwas ruhig geworden ist. Ich bin noch da. Und heute mal mit einem ganz frischen Lebenszeichen von mir. Denn ich habe am vergangenen Wochenende einen so tollen Herbstausflug unternommen, den ich euch einfach nicht vorenthalten möchte. Wir ihr vielleicht wisst, wohne ich in Chemnitz. Oder wie Kraftklub so schön singen: Karl-Marx-Stadt. Wir haben den "Nischel" (eben jene Büste, die den ehemaligen Namensgeber dieser Stadt symbolisiert), keinen Zug-Fernverkehr (wirklich nicht), eine wunderschöne Innenstadt und liegen direkt vor den Toren des Erzgebirges. Und das habe ich mir am Wochenende zum Anlass genommen, mal ganz spontan ins Erzgebirge, genauer gesagt Annaberg-Buchholz, zu fahren. Gesagt getan und schon war ich in der Erzgebirgsbahn unterwegs. Bei schönstem Wetter, Sonnenschein, buntem Laub. 

Vor einigen Jahren war ich schon einmal dort. Zur Weihnachtszeit. Im selben Zug, damals jedoch mehr als überfüllt. Was auch für den wunderschönen Weihnachtsmarkt gilt. Zweifelsohneeiner der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands, wenn nicht sogar DER schönste und idylischste Weihnachtsmarkt in unseren Breiten. Disney könnte es nicht besser inszenieren. Ungestellte Weihnachtsromantik fürs Foto. Und das will sich der weihnachtsbegeisterte Mensch aus dem In- und Ausland natürlich angucken. Idylle pur, Weihnachststimmung auch. Naja, zumindest so lange, bis man in der Menge nicht mehr weiterkommt. Oder im Zug die unbequemeste Fahrt seines Lebens absolviert. Wo war ich,....ich bin abgeschweift.

Ja genau, dieses Jahr war ich also mal im Oktober in Annaberg-Buchholz. Und ganz ehrlich, bei diesen leuchtenden Herbstfarben und traumhaften Wetter ins Erzgebirge zu fahren, das hat schon was für sich. Wie gemalt präsentiert sich die Natur in diesen Tagen. Vom Bahnhof aus ging es über den Zick-Zack-Weg (der heißt tatsächlich so) steil nach oben in Richtung Innenstadt. Herliche Aussicht nach oben und unten inklusive. Zwischendurch gesellte sich auch noch ein scharzer Kater zu uns. Ihn habe ich auf einem der Fotos eingefangen. Oben angekommen hat man einen Panoramablick über einen Teil der Stadt.

Wir wollten in die Manufaktur der Träume. Das ist die größte private Ausstellung erzgebirgischer Volkskunst. Und glaubt mir, die ist spektakulärer, als es sich zunächst anhört. Man wird wieder zum Kind und beim Gang durch die 3 Erlebniswelten drückt man allerlei Knöpfe, bestaunt Miniaturwelten in Höhlen, begibt sich auf Klangtour durch einen Stollen, kurbelt an Rädern, verfolgt Filme und Lichtinszenierungen, bleibt verzaubert stehen vor riesigen Diaramen. Und taucht zum Abschluss in eine weihnachtliche Kulisse voller fliegender Engel und mannshoher Pyramiden ein. Und das ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was euch in dieser Manufaktur erwartet. Ich war total begeistert. Das schaue ich mir auf jeden Fall noch einmal an.
 
Danach ging es noch auf einen Abstecher durch die Altstadt, die hübschen Häuschen und viele typische Holzkunstläden zu bieten hat. Obwohl noch etliche andere Touristen unterwegs waren, hatte man viele Ecken und Straßen für sich. Finde ich persönlich viel schöner. Entstanden sind natürlich mehr als genug tolle Fotos. Einige seht ihr hier im Blog. Und damit wünsche ich euch einen schönes, restlichen goldenen Oktober. Hoffentlich bietet der Herbst uns noch einige solcher schönen Tage, ehe dann der Winter einzieht. Denn, ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber hier ist er meist lang. Und er kommt immer, egal, wie spät. Kein Wunder, so direkt vor den Toren des Erzgebirges.





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