Sonntag, 22. Dezember 2013

4. Adventsfunkeln: Unsere Top 3 der Weihnachtsleckereien

weihnachtliche Leckereien incl. Rezepten // funkelperlen.blogspot.de

In der Weihnachtsbäckerei gibt's so manche Leckerei ... Oh jaaaa, da gibt es so einige, mindestens genau so viele wie Ohrwürmer von Weihnachtsliedern. Aber unseren Lieblingsweihnachtsliedern haben wir ja hier bereits einen Blog gewidmet. Heute sind unsere weihnachtlichen Lieblingsspeisen, incl. Rezepten für euch, dran. Die Auswahl fällt in diesem Fall
aber mindestens genau so schwer wie bei den Weihnachtsliedern.

Sue: Meine leckeren Weihnachtsfavoriten

Nachdem wir nun schon so allerlei Weihnachtstraditionen und Adventslieblinge beschrieben haben, wollen wir zum Abschluss also nun zum leckersten Part dieser Reihe kommen. Und ...oh...hier werde ich mich so schwer tun. Aber ja, wir wollten es auf jeweils 3 Favorite einkreisen. Doch an Weihnachten kommt so etwas schon fast einer Utopie gleich. Gut, hier sind also die 3 Köstlichkeiten, auf die ich an Weihnachten nicht verzichten mag. Und zusätzlich halte ich für euch noch ein Rezept für Lebkuchen bereit, auf die sich unsere gesamte Familie immer das ganze Jahr freut. Leckeeeeerrrrrrr, sag ich nur!

Butterplätzchen

Was wäre Weihnachten ohne Butterplätzchen? Ganz einfache Butterplätzchen, ohne viel Schnörkel. Ohne viele, exotische Zutaten. Schlicht und einfach Butterplätzchen. Ein einfacher Knetteig, bei dem man beim Kneten schon mal seine Unterarme trainiert. Und dann in alle möglichen, weihnachtlichen Formen ausgestochen, leicht braun gebacken und anschließend natürlich verziert. Butterplätzchen bleiben schlicht und einfach mein Favorit unter den weihnachtlichen Plätzchen. Nicht nur, weil sie schmecken. Sondern auch, weil man eigentlich fast immer alles im Haus hat, um sie zu backen. Weil sie so einfach sind und sich hinterher (dank Nüssen, Streusel, Nougat und Co.) so wunderbar dekorieren lassen.  Der Teig kann auch noch variert werden, ich gebe gern etwas Rumaroma dran. Habe ich schon gesagt, wie sehr ich diese Plätzchen liebe?

Wildgulasch

Bei uns ist Wildgulasch am 1. Weihnachtsfeiertag schon zur lieb gewonnenen Tradition geworden. Wir gehören schon seit geraumer Zeit nicht mehr zu der Fraktion, die an Weihnachten gern Ente und Gans auftischt. Mag schmecken, ist uns aber zu fettig und zu reichhaltig. Und Ente gibt's bei uns auch zwischendurch mal im Jahr. Richtig frisch, weil sich sich zuvor noch mit Grün und Schnecken im Garten meiner Eltern satt gefuttert hat. Nein, bei uns gibt es etwas anderes: Wir gönnen uns Wild, z.B. Hirsch, für die Feiertage. Dieses unbeschreibliche Aroma schon beim Brutzeln und der Geschmack, der so vorzüglich mit kleinen Herzogin-Kartoffeln oder Mandelkartoffel-Bällchen harmoniert. Immer noch mit etwas Johannisbeer- oder Preiselbeer-Gelee. Ein Traum. Mhhhh, ich bekomme Hunger!

Oblaten-Lebkuchen

Nun also zum versprochenen Rezept für die Lebkuchen. Die Dinger sind so lecker, wir möchten sie nicht mehr missen. Vor Jahren hatten wir mal als Kinder mit meiner Oma Pfefferkuchen gebacken, doch leider wurden die knochenhart. Man hätte jemanden erschlagen können mit diesen Brettern. Und so taugten sie nur etwas als Christbaumschmuck. Auch schön. Und wir hatten unseren Spaß.
Doch meine Mutter hat vor ein paar Jahren ein schönes Lebkuchenrezept für sich entdeckt, das wirkliche aromtische und weiche Lebkuchen zaubern kann. Eine würzige Mischung aus verschiedenen Zuataten, umrandet von einer Oblate und Schokoladenguss ergibt dieses leckere Gebäck. Dieses Jahr musste sie extra noch einmal eine 2. Ration backen, sonst hätten wir keine mehr auf unseren Weihnachtstellern vorfinden können. Weihnachten ohne diese Lebkuchen? Für uns ein Ding der Unmöglichkeit! Aber überzeugt euch doch einfach selbst, indem ihr sie schnell noch nachbackt. Sie schmecken übrigens auch nach Weihnachten. Wenn sie denn so lange "überleben". ;)

Rezept für Schokoladen-Lebkuchen (etwa 40 bis 50 Stück):

Für den Lebkuchenteig braucht ihr:
  • 1 TL Hirschhornsalz, 1 Bio-Zitrone, 400 g Zucker, 2 Eier, 4 Eiweiß,125 g Honig, jeweils 100 g Orangeat & Zitronat, 350 g Mehl, 200 g gemahlene Haselnüsse, 250 gemahlene Mandeln, 1 winzige Messerspitze Nelkenpulver, ca. 50 Backoblaten
Und für den Schokladen-Guss:
  • jeweils 150 g Zartbitter- & Vollmilch-Kuvertüre
Den Backofen auf ca. 150 Grad vorheizen. Für den Teig das Hirschhornsalz und 1 EL Wasser verrühren. Wenn ihr kein Hirschhornsalz habt, könnt ihr auch Backpulver nehmen, das ihr trocken zum Mehl gebt. Dann die ungespritzte Zitrone heiß abbrausen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. 
Mit dem Mixer Zucker, Eier und Eiweiß schaumig schlagen. Nun Honig, Orangeat, Zitronat und die geriebene Zitronenschale unter die Eimasse heben. Das Mehl mit den Mandeln und gemahlenen Haselnüssen mischen, das Nelkenpulver drunter mischen. Alles nach und nach unter die Einmasse rühren. Anschließend noch das Hirschnhornsalz unter den Teig kneten.
Die Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, etwas Abstand zwischen ihnen lassen. Etwa 1 EL Lebkuchenteig pro Oblate verteilen und alles für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
Die Kuvertüre in kleinere Stücke hacken und getrennt über dem Wasserbad schmelzen. Dann die Hälfte der Lebkuchen mit Vollmilch-Kuvertüre, die andere Hälfte mit Zartbitter-Kuvertüre bestreichen und fest werden lassen. 
Und dann gibt es nur eines: Lasst sie euch schmecken!


Tiny: Meine leckeren Weihnachtsfavoriten

In der Weihnachtszeit richten die bösen kleinen Kalorien gefühlt die größten "Schäden" an. Es gibt einfach viel zu viele leckere weihnachtliche Köstlichkeiten mit viel zu vielen Kalorien, die der Weihnachtszauber aber ziemlich gut übertünschen kann, sodass sie zumeist schlichtweg ignoriert werden. Pech für die Kalorien, Glück für die Genussknospen im Mund, die bei mir bei folgenden 3 Speisen definitiv immer spriesen und Purzelbäume schlagen:

Schokoobst

Da sind immerhin Vitamine drin! ;-) Es geht doch nichts über einen Schokoapfel als Mitbringsel vom Weihnachtsmarkt. Mit einem Schokofondue kann man sich den Schokovitaminmix auch ganz bequem nach Hause holen. Auf Geburtstagen kommt so etwas prima an, wenn man mit den Gästen das Lieblingsobst selbst mit Schokolade überzieht.

Kartoffelsalat made by Oma

Es gibt Kartoffelsalate und es gibt den von meiner Oma. Bei uns wird er traditionell Heiligabend aufgetischt und jeder aus der Familie freut sich allein deshalb auf den 24.12. Ich glaube, kein Mensch macht sich heutzutage noch so eine Arbeit, um Kartoffelsalat zuzubereiten. Bei meiner Oma nimmt das Salatmachen deshalb auch tatsächlich mehrere Stunden in Anspruch. Erstmal werden Kartoffeln und das Suppegemüse gekocht. Dazu kommen ein wenig Brühe (keine künstlichen Brühwürfel oder Ähnliches), klein gewürfelte Jagdwurst und u.a. auch saure Gurke. Am Ende kommt ein wenig Mayonnaise dazu. Übrig gebliebene gekochte Möhrchen kommen als Zierde oben drauf und verbleiben da nur kurz Zeit. Das genaue Rezept dieses Salats kennt nur meine Oma, deshalb habe ich nicht alle Zutaten für euch ausfindig machen können, aber ich schwöre euch, er ist köstlich!

Vanillekipferl

Es vergeht kein Weihnachtsfest, ohne einmal diese kleinen hörnchenförmigen Kekse gebacken zu haben. Die gehören einfach dazu und überzeugen mich vor allem durch ihren fluffigen Teig und die schöne Vanillenote. Bei uns in der Familie werden Vanillekipferl nach diesem Rezept gebacken:

Für ca. 50 Vanillekipferl benötigt ihr folgende Zutaten:
  • 250 g Mehl, 120 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, 3 Eigelb, 1 Messerspitze Backpulver, 200 g Butter, 125 g gemahlene Mandeln
  • [als Überzug nach dem Backen] 1 Päckchen Vanillin-Zucker, 2 EL Puderzucker 
Aus diesen Zutaten wird ein Mürbeteig zubereitet. Im Anschluss eine Stunde kalt stellen. Den Teig zu ca. daumendicken Rollen formen, dann in 2 cm lange Stücke schneiden und zu Hörnchen formen. Die Hörnchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 Minuten bei 180° C im vorgeheizten Ofen backen. Die warmen Kekse anschließend in einem Vanillin-Puderzuckergemisch wälzen und abkühlen lassen. Vanillekipferl backen ist also wirklich nicht schwer. Falls ihr mein Rezept ausprobiert, wünsche ich euch schon jetzt einen guten Appetit! 





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