Freitag, 28. Februar 2014

Pappsatt: Rote Sauerkrautsuppe


einfach & lecker: rote Sauerkrautsuppe // funkelperlen.blogspot.de

Heute gibt es mal wieder ein Suppenrezept von mir. Obwohl, nein, eigentlich ist es schon fast ein Eintopf. Und zwar einer, der voller Gemüse steckt, super zu dieser Jahreszeit passt (Frühlingwinter, Winterfrühling, Frinter?!) und sich dennoch super leicht zubereiten lässt. Da ich bekanntermaßen ein großer Fan von Sauerkraut bin, freue ich mich immer wieder, wenn ich mal etwas neues mit dieser Zutat kredenzen kann.
Irgendwann im Januar lief mir mal ein ähnliches Rezept über den Weg. Doch, wie es so ist, man sieht nur mal kurz hin und klickt weiter. Denn eigentlich war ich schon auf dem Sprung zum wochenendlichen Einkauf. Ich sah da nur etwas von Tomaten und Sauerkraut und bevor meine Synapsen darauf reagieren konnten, war der Browser geschlossen und der Laptop im Ruhemodus. Also hab ich mich einfach mal spontan selbst daran versucht, Tomaten und Sauerkraut zu etwas Leckerem zu verbinden. Und herausgekommen ist eine leckere und pappsatt machende, rote Sauerkrautsuppe. Probiert sie doch mal aus, es macht kaum Arbeit. Übrigens, für alle Vegetarier unter euch: Statt Schlachtekraut könnt ihr natürlich auch einfaches Sauerkraut nehmen. ;) Ich mag es nur etwas lieber in dieser deftigen Variante.

Für die rote Sauerkrautsuppe benötigt ihr:

 

Zutaten für eine superleckere Sauerkrautsuppe // funkelperlen.blogspot.de
 
  • ca. 3 bis 4 mittelgroße Kartoffeln (ergibt geschält und gewürfelt ca. 200g)
  • 1 Dose geschälte und gestückelte Tomaten*
  • 1 Glas Schlachtekraut (ca. 550 g) oder alternativ Sauerkraut, das ihr mit etwas angebruzeltem Speck, etwas Griebenschmalz oder kleinen Kasseler-Stückchen (Fleisch bereits vorher zubereiten) mischt
  • frisch gemahlener Pfeffer, Salz, Paprikapulver
  • eventuell etwas Milch und Baguette oder Ciabatta

 

Und so einfach geht es:


Schält die Kartoffeln, schneidet sie in kleine Würfel und kocht sie für etwa 10 Minuten. Das Kartoffelwasser nicht abgießen, das braucht ihr für die Suppe. Dann gebt ihr das Schlachtekraut hinzu und lasst alles zugedeckt auf mittlerer Flamme köcheln, bis sich auch insgesamt eine schön sämige Brühe rund um Kraut und Kartoffeln gebildet hat.

Gebt nun löffelweise die gestückelten Tomaten hinzu, zwischendurch immer mal wieder umrühren. Wieviel Tomatenstücke ihr hinzugeben wollt, dass überlasse ich eurem Geschmack. Ich habe bisher immer mindestens gut Dreiviertel des Inhalts zur Suppe gegeben.

einfach & lecker: rote Sauerkrautsuppe // funkelperlen.blogspot.deAlles weiter köcheln lassen, dann gut mir Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Paprikapulver würzen und abschmecken. Ich kann mir vorstellen, dass auch frische Paprika an die Suppe kann (Bin aber persönlich kein Fan von frischer Paprika, also fällt das für mich weg.). Zum Schluss geb ich noch ein wenig Milch hinzu. Ich bilde mir ein, dass die Konsitenz dann besonders schön ist, lass es nun nochmal kurz aufkochen und dann geht es ab auf den Teller. Wer noch eine Beilage dazu mag, dem empfehle ich ein Stück vom warmen Baguette oder Ciabatta. Das muss man nicht direkt im Ofen (auf)backen. Eine kurze Bräunung auf dem Toaster klappt auch.

Guten Appetit wünscht euch

P.S. Ach ja, was hat in der Zutatenliste mit dem * auf sich? Letztens hatte ich im Regal falsch gegriffen und nur geschälte, statt gestückelte Tomaten erwischt. Das tat der Suppe keinen Abbruch. Wenn sie eine Weile köchelt, dann sind selbst größere Stücke recht einfach mit dem Kochlöffel zu zerteilen. Ergibt geschmacklich natürlich keinen Unterschied, dieser kleine Faupax.












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