Dienstag, 25. Februar 2014

Winter 2014, du gefällst mir!


Aufgewacht. Sonne? Im Gesicht. Dieser Tag kann nur toll werden.

Wie schön, dass mir das in diesem Winter öfter durch den Kopf geht! Nichts ist schlimmer als nebelgraue Wintertage, an denen man Tag und Nacht nicht voneinander unterscheiden kann. Tja, ich bin eben kein Winterkind, auch wenn ich in dieser Jahreszeit geboren worden bin!

Die Sonne im Gesicht und ein paar freie Stunden auf meiner Uhr machte ich mich am Samstag auf den Weg zum Cospudener See in Leipzig. Auf meiner Fahrt quer durch die Stadt zogen zwar finstere Wolken an mir vorbei, aber zum Glück schaffte es die Sonne, sie zu verdrängen, sodass es nicht etwa Regen sondern Sonnenschein und ziemlich frischer Wind waren, die mich am Fuße des Sees Willkommen hießen. Es waren zu meiner Verwunderung weniger Leute dort, als ich erwartet hatte. Vielleicht war ich für die klassischen Nachmittagsspaziergänger einfach zu früh dran. Aber umso besser, denn so konnte ich den tollen Ausblick und das beruhigende Rauschen des Wassers noch mehr genießen.

Surfer hätten an diesem Tag wirklich ihre Freude gehabt, aber von denen war auf dem Wasser keine Spur. Dafür war der Strand von einer Handvoll kleiner Jungs gesäumt, die ihren Drachen in der Luft unverständliche Dinge zuriefen und sichtlich Spaß daran hatten. Spaß hatte wohl auch ein Anhänger der Kreidemalkunst beim Verschönern der kleinen Steinküste an der Nordseite des Strandes. Dort prangte auf einem der Steine nämlich ein buntes Kreideherz, das mir sofort ins Auge fiel, als ich dort vorbeikam. Diese Form der Zuneigung hätte der ganze Tag verdient gehabt, aber wer kann schon so große Kreideherzen malen?!


Mit Sand in den Schuhen und Wind in den Haaren machte ich mich nach einem langen Spaziergang entlang des Sees irgendwann wieder auf den Heimweg. Lieber Winter, danke für diesen zauberhaften Tag! 




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