Mittwoch, 4. Juni 2014

smells like summer



Heute nur ein kurzer Post zwischendurch. Einfach, weil es gerade ein so schöner Frühsommer ist, der in jedem zarten Windhauch zu riechen ist. Und weil ich ein Bild geshossen habe, das mich selbst zum funkeln bringt. Mohnblüten am Feldrand. Mohnblüten sind einfach schön. Und zugleich so nachtragend, zögerlich, vergänglich. Wenn man Mohnblüten liebt, lässt man sie stehen. Man schneidet sie nicht ab, versetzt sie nicht, entreißt sie nicht ihren Wurzeln. Das nehmen sie übel. Und gehen ganz einfach kaputt. Schade irgendwie. Aber doch verständlich. Sie gleichen uns.
Wir reisen um die Welt, sind vernetzt, global. Doch hören wir tief in uns hinein, dann merken wir, wie sehr wir an unserer Heimat hängen. Ganz tief drinnen, auch wenn wir das nicht immer zugeben mögen. ;) Da ist dieser Fleck in uns, der ist für die Heimat reserviert. Für immer und ewig. Wobei Heimat nicht unbedingt nur ein bestimmter Ort sein muss. Heimat definiert jeder für sich ganz anders. Das hatte ich übrigens schon vor einer Weile angesprochen. Bezeichnenderweise ist genau dieses Zuhause-Symbol, das ich damals als eines der Blogbilder auserkoren habe, nun weg. Abgebaut. Tatsächlich. Was sagt man dazu?!

Doch zurück zum Frühsommer, der sich ja (laut Wetterprognose) am Wochenende in den Hochsommer wandeln soll. Ich wünsche euch noch einen schönen Sommertag. Geht raus, entdeckt die Kleinigkeiten, die euch glücklich machen! Es gibt so viele davon.

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