Samstag, 27. Dezember 2014

Ein Blick zurück und zwei nach vorn



Jetzt ist das Weihnachtsfest schon wieder vorüber und es wird endlich Zeit für ein Lebenszeichen von uns. Schande über unser Haupt, dass Sue und ich uns hier so rar gemacht haben. Das hatte aber vor allem mit all den Veränderungen zu tun, die sich in den letzten Monaten ergeben haben. 

Wie Sue ja schon berichtet hat, habe ich Chemnitz den Rücken gekehrt und bin nach 7 Jahren zurück nach Leipzig gezogen. Natürlich mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge. Der Moment der Schlüsselübergabe war schon ein bißchen bewegend. Auf nimmer Wiedersehen, schöne 1. Wohnung! Aber ich bin so glücklich, neue tolle 4 Wände gefunden zu haben, die mir seit langem Gott sei Dank wieder das Gefühl geben, angekommen zu sein. Dieser hektische Herbst lief fast genau wie vor 7 Jahren ab. Als mir das bewusst wurde, musste ich kurz laut lachen. Geschichte wiederholt sich eben doch. Auf einmal ändert sich grundlegend alles. Studium? Erfolgreich abgeschlossen. Job? Erfolgreich gestartet. Herzlich Willkommen, 40-Stunden-Woche! Es ging also mit dem Umzug im Herbst auf in ein komplett neues Abenteuer. Und was soll ich sagen? Mir gefällt’s.  Es fühlt sich – entschuldigt den vulgären Ausdruck – saugut an, wieder zuhause zu sein und jeden Tag aufs Neue die Schönheit dieser Stadt bewundern zu können. Hypezig hin, Hypezig her. Es war schon immer toll hier und nach 7 Jahren zurückzukommen und zu sehen, dass sich hier nichts und doch so viel verändert hat, ist wundervoll.

Und wisst ihr was wirklich verrückt ist? Dass wiedermal jemand genau zur richtigen Zeit den richtigen Song für dieses Gefühl veröffentlicht hat. Und wisst ihr, was noch verrückter ist? Dass dieser jemand ebenfalls in dieser wundervollen Stadt lebt.




„Warum soll sich das ändern?“ von LOT habe ich beim Laternenfest in Halle in diesem Sommer zum ersten Mal gehört. Da hatte ich den Schlüssel für meine neue Wohnung noch nicht, wusste aber sehr wohl, dass ich ab Oktober wieder in Leipzig leben werde und deshalb war dieser Moment im Kreise lieber Freunde definitiv ein ganz schön glücklicher in diesem Jahr. 

Doch bei all dem offenbarten Glück ist da noch ein großes Gefühl: vermissen. 85 km sind eben ganz schön viel für eine Freundschaft. Im Gegensatz zu 4. Aber spontane Treffen, worin Sue und ich in Chemnitz wirklich meisterlich gut waren, werden jetzt einfach aufs Telefon verlagert. Außerdem verkürzt ja auch das liebe Internet jegliche Distanzen auf einen Tastendruck. Was 7 Jahre zusammengewachsen ist, kann keine Distanz trennen. Das steht fest und daran gibt’s nichts zu rütteln. Nächstes Jahr gönnen wir uns einen gemeinsamen Ausflug nach Berlin. Die Reise steht schon fest im gemeinsamen Sue-Tiny-Freundewochenende-Plan für 2015. Das wird super. 


Ich hoffe, dass ihr jetzt die letzten Tage in diesem Jahr friedlich ausklingen lassen könnt. 
Puh, das war ein Jahr. Ich bin froh, dass es in 4 Tagen vorbei ist. 

Ich wünsche euch an dieser Stelle schon mal einen guten Rutsch!

Eure 

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